40 Jahre - Original grünhainer jagdhornbläser -

Die Bläsergruppe besteht inzwischen 40 Jahre. Da kann man wieder einmal Rückschau halten.

 

„Aller Anfang ist schwer“, so war es auch hier, als drei Jäger mit dem Jagdhornblasen begannen. Auf einer Hasen-Treibjagd stellten sie ihr „Können“ den übrigen Jägern vor, die allerdings von den geblasenen Tönen nicht begeistert waren. Trotzdem übten sie unbeirrt weiter und holten sich Unterstützung von zwei Musikern aus dem Posaunenchor. So entwickelte sich eine Jagdhornbläsergruppe der man gerne zuhörte. Das ist bis heute so geblieben.

 

Die Jagdgesellschaft Grünhain hatte nun auch eine selbstständige Bläsergruppe und konnte in den damals geführten „Sozialistischen Wettbewerb“ Zusatzpunkte einfahren. Zu jagdlichen Anlässen und zur Hubertusfeier stießen die Jagdhornbläser kräftig ins Horn.

 

Bei Wettbewerben belegten die Grünhainer Bläser stets vordere Plätze. 1984 kam es zu ersten öffentlichen Auftritten und ein Jahr später spielten sie das erste Mal im Rundfunksender „Radio DDR“. Es kam erstmals zu  Auftritten auf dem Schwarzenberger Weihnachtsmarkt und in verschiedenen Erholungsheimen im Erzgebirge. So entstand nach und nach ein jagdlich, folkloristisches Konzertprogramm.

 

Durch die politische Wende waren die Grünhainer Jagdhornbläser plötzlich in Ost und West gefragt.

 

So kam es zu Verbindungen nach Neustadt a. d. Aisch (Bayern), nach Meiningsen (Nordrhein-Westfalen), zu Jägern im Odenwald, Frankfurt a. Main, Hohberg (Baden-Württemberg) und Viex-Thann (Frankreich).

 

Besonders zum Bläsercorps aus Meiningsen bei Soest unterhalten die Grünhainer noch enge Beziehungen und das seit fast 30 Jahren!

 

1990 ging die Gruppe zum ersten Mal in ein Tonstudio und nahm die MC „Trara! So blasen die Jäger“ auf. Die intensive Vorbereitung und die gesammelten Erfahrungen im Tonstudio hatten sich positiv auf die weitere musikalische Entwicklung der Grünhainer Jagdhornbläser ausgewirkt. So entstanden im Laufe der Jahre drei CDs: „Hubertusmesse und zünftige Jagdmusik“, „Frühmorgens, wenn das Jagdhorn schallt“ und die „Waldweihnacht“.

 

Dadurch kam es auch zu zahlreichen Rundfunk- und Fernsehauftritten.

 

Die Original Grünhainer Jagdhornbläser haben sich besonders um die Verbreitung der Hubertusmesse in Sachsen verdient gemacht. 

 

Aber auch in zahlreichen Kirchen des In- und Auslandes erklang diese Messe bereits zu den Gottesdiensten oder in Konzerten.

 

Herauszuheben sind der jährliche Jägergottesdienst im „Bergmannsdom“ zu Schneeberg (dieses Jahr zum 27. Mal). Aber auch im Kölner Dom, im St. Patrokli Dom zu Soest und im St. Peter zu Johannesburg und Wittenberg (Südafrika) waren die Jagdmusikanten aus Grünhain zu hören.

 

Konzertreisen führte die Gruppe nach Südafrika (1995 und 1997), nach Milwaukee (USA), nach Holland, Tschechien und Österreich.

 

Gerade im 40. Jahr des Bestehens der Gruppe kann diese auch auf eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit zurückblicken. Von den aktiven sieben Ensemblemitgliedern sind fünf der jüngeren Generation zuzurechnen.

 

Es tut gut, dass auch die Jugend diesen Teil der weidmännischen Brauchtumspflege mitträgt und gestaltet.

 

Unser Jubiläumskonzert geben wir am Kirmes-Montag, den 21. Oktober, um 19:00 Uhr  in der St.-Nicolai-Kirche in Grünhain.

 

Der Eintritt ist frei. Um eine freiwillige Spende am Ausgang wird gebeten. Sie soll der musikalischen Nachwuchsarbeit im Posaunenchor der St.-Nicolai-Kirche Grünhain zu Gute kommen.

 

Weitere Auftritte s. unter:  www.jagdhornblaeser-gruenhain.de


Bahnsdorfer Berg 2019

Es ist Samstag, der 28. September 2019 und wir sind unterwegs in Richtung Brandenburg. 

 

Aus Richtung Westen kam, bis jetzt zumindest rein Wetter-technisch, noch nie was Gutes und so fuhren wir, dicke graue Wolken im Nacken, nach Nord-Ost und der Sonne entgegen! 

 

100-Meter-Bahn, laufende Sau, Wurftaube Trab und der jagdliche Parcours warteten auf uns. In altbewährter Weise konnte Jede(r) seine Kugelwaffen für den kommenden Herbst/Winter testen und kontrollschießen, weit anspruchsvoller wurde auf den Taubenständen der leichte Rückenwind, welcher so manchmal der Taube über die Garbe hinweghalf. 

 

Am Ende gelang, nach einem kurzen nassen Schauer, im Sonnenschein dieses Zielfoto 

als Beweis dafür, dass ALLE zufrieden und gesund (bis auf manch merkliches ziehen in den Schultern) die Bahn wieder verlassen hatten. 

 

Das gemeinsame Mittag-Essen rundete wie immer die Veranstaltung würdig ab und wir fuhren wieder ´gen Süd-Westen – mitten in das schlechte Wetter hinein. 

 

Aber wenn man am späten Nachmittag so 

daheim empfangen wird, ist doch alles wieder gut! Bienchen ergo summ: Gerne wieder! 

 

© by J. Zimmermann, für die Jägerschaft Westerzgebirge e. V., Oktober 2019 


Wurstseminar

Am 19.10.2019 ab13.00 Uhr findet ein nächstes Wurstseminar in der Fleischerei Häußler in Lößnitz statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte bis 04.10.2019 bei Wolfgang Schmidt anmelden unter 01624698874. Alle Mitglieder der JWE sind eingeladen.

 

Weidmannsheil

 

Uwe Gruber

Schulstraße 20

08301 Bad Schlema

 


einladung zum jagdlichen schießen

Die Hegegemeinschaft Wildbach/Bad Schlema läd am 28.09.2019 zum jagdlichen Schießen auf dem Schießstand „Am Bahnsdorfer Berg“ in Wiederau/Brandenburg ein.

Abfahrt ist 7.00 Uhr mit dem Bus vom Baumarkt „TOOM“ in Schneeberg. Rückfahrt gegen 15.00 Uhr.  Die Standgebühren und die Busfahrt werden vom Verband übernommen. Das Essen und die Munition sind selbst zu tragen, Munition ist auch selbst mitzubringen. Anmeldung bis 13.09.2019 bei Wolfgang Schmidt, Tel. 01624698874.

 

Weidmanssheil

 

Uwe Gruber

Schulstraße 20

08301 Bad Schlema



Weidmannsheil

Fit mit Flinte und Büchse

„Gut gerüstet für den Herbst/Winter“ oder „fit mit Flinte und Büchse“

 

Ein anderes Resümee wäre, im Angesicht der gezeigten Leistungen, stark untertrieben!

 

Organisiert vom Hegering Wildbach/Schlema und finanziell unterstützt durch die JWE trafen wir, nach einer entspannten Anreise im geräumigen Bus, am 30. September auf dem Schießstand „Am Bahnsdorfer Berg“ in Wiederau ein.

Körperlich und seelisch gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück bei einem Jagdfreund in der Nähe wurden wir, bei strahlendem Sonnenschein und azurblauem Himmel, sehr herzlich in Empfang genommen.

 

Die Werkzeuge waren schnell ausgepackt und schon standen uns die 100-Meter-Bahnen, der „laufende“ Überläufer auf 50 Meter, ein Trap-Stand und der Flinten-Parcours zur Verfügung! Letzterer hatte es übrigens wörtlich in sich, so wurden doch einige Tauben für die Nachzucht pardoniert! Doch Übung macht bekanntlich den Meister und die zweite Runde verlief, mit nicht minder viel Spaß an der Sache, wesentlich erfolgreicher.

 

Ein vorzügliches, jagdliches Mittagessen rundete diesen Tag insgesamt ab, die Heimreise verlief nicht minder entspannt für alle Teilnehmer.

 

„Bahnsdorfer Berg“, wir kommen wieder!

 

 

 

Jörg Zimmermann

 

Hier findest du uns