aktivitäten

Die Naturschutzarbeit der Mitglieder der Jägerschaft Westerzgebirge e. V. als Mitglied des Landesjagdverbandes Sachsen e. V. gestaltet sich vielseitig. Vorrang wird der Förderung selten gewordener Arten durch Biotophegemaßnahmen, wie der Pflanzung von Hecken, der Pflege von kleinen Waldwiesen und anderen, den Lebensraum verbessernde Maßnahmen, gegeben. Von besonderer Priorität für den Schutz der Kulturlandschaft mit ihrer Flora und Fauna ist die jagdliche Nutzung der Wildarten. Hierbei wird durch selektive, reduzierende oder regulierende Eingriffe in die Wildpopulationen nicht nur ein hochwertiges Nahrungsmittel gewonnen, sondern gleichzeitig ein unverzichtbarer Beitrag zur Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts und zur Förderung im Bestand gefährdeter oder vom Aussterben bedrohter Tierarten geleistet. 

Ständige Aktivitäten werden von den Jägern der JWE e. V. zur Senkung der Fuchsdichte zum Schutz des Niederwildes und der nichtjagdbaren Bodenbrüter sowie zur Regulierung der Schalenwildbestände sowie zur Senkung der Verbiss- und Schälschäden an Waldverjüngungen im Zuge des angestrebten Waldumbaus unternommen. Darüber hinaus beteiligen sich die Jäger auch an der Betreuung geschützter Biotope, der Ausbringung von Nisthilfen sowie an der Landschaftsgestaltung.

Durch die Anerkennung des Landesjagdverbandes Sachsen e. V. als Naturschutzverband auf der Grundlage von § 29 Bundesnaturschutzgesetz im Oktober 1995 hat der Jagdverband die Möglichkeit erhalten, in Anhörungsverfahren zu Gesetzen, Verordnungen oder Bauvorhaben seine Auffassung darzustellen und für den Schutz der Natur einzutreten. Entsprechende Zuarbeiten werden auf Anforderung vom Obmann für Naturschutz der JWE e. V. erstellt und an die Geschäftsstelle des LJVSN übermittelt.